DSGVO Handlungshilfe für WordPress Seiten

DSGVO Handlungshilfe für WordPress Seiten

Google Fonts kostenlose Schriften für Gestaltung - eine Anleitung von www.JOERG.DESIGN

Eine Kleine Handlungshilfe zum Thema DSGVO: Wie aufwendig kann es sein, eine einfache WordPress Webseite Technisch für die DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) anzupassen?

Vorab – Mit dem einfachen Austausch einer universal Datenschutzerklärung ist es nicht getan!

Es sollte auf einiges mehr geachtet werden, was angepasst oder erneuert werden sollte. Ich möchte hier kurz auflisten was mindestens getan werden sollte, um eine Webseite, die mit WordPress erstellt wurde, für die DSGVO anzupassen. Dies soll keine Anleitung für die einzelnen Schritte sein, sondern nur als grobe Anhaltspunkte und grobe Hilfestellung dienen.

Die Aufzählung entspricht meinem Arbeitsablauf und soll nur als Grobe Handlungshilfe dienen.

Der Aufwand und Ablauf kann für jede Webseite je nach Größe und Umfang sowie deren Funktionen sehr unterschiedlich sein. Keine Webseite ist gleich und jeder verwendet andere Funktionen auf der Webseite. Eine komplette Anleitung zu jedem Punkt werde ich hier nicht schreiben. Dies würde den Rahmen dieses Beitrages um ein Vielfaches sprengen.

PS: Sie wollen nicht so viel lesen und auch nicht selbst Hand anlegen weil Sie eigentlich auf der Suche nach jemanden sind der Ihnen hilft? Am Ende des Beitrages finden Sie meine Kontakt Daten und weitere Informationen.

Vorab Info – Erste PRüfung der Webseite

Vorab – Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Panik sorgt nur dafür, dass Sie den Überblick verlieren und eventuell resignieren. Hilfe wird zwischenzeitlich an sehr vielen Stellen angeboten. Prüfen Sie vorab die Webseite nach persönlichen Daten Ihrer Besucher oder Kunden, Drittanbieter Cookies, nach eigenen Cookies, nach Tracking Codes und ob mit einem Zertifikat verschlüsselt wird. Damit verschaffen Sie sich einen ersten groben Überblick, was auf Sie zukommen könnte. Können Sie das nicht selbst erledigen, sollten Sie sich Hilfe von Fachleuten holen. Zum Beispiel bei Ihrem Designer.

Viele Webseiten sind noch nicht verschlüsselt, nutzen Analyse Tools, eine Google Karte oder Google Fonts, usw. Die Liste kann unendlich lang sein. Die DSGVO ist ernst zu nehmen und laut einem Artikel von eRecht24 sind die ersten Abmahnungen schon raus. Deshalb handeln und nicht aussitzen. Aber keine Angst! Bestraft werden nur die, die sich nicht gekümmert haben. Auch muss noch erwähnt werden, dass eine 100% Sicherheit nur durch Prüfung jeder Webseite durch einen Fachanwalt möglich ist. Pauschale Rechtssicherheit für Milliarden von Webseiten wird es niemals geben. Webdesigner und Agenturen dürfen zwar keine Rechtsberatungen anbieten, können jedoch helfen, auch aus Ihrer Seite eine rechtssichere Webseite zu machen.

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Webseite sichern

Sicherung der Webseite inklusive der MySQL Datenbank. Geht etwas schief, ist es möglich die Webseite mit etwas Aufwand so wie sie war wiederherzustellen. Die Datenbank und auch die gesamten Dateien auf dem Server sollten gesichert werden.

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Webseite mit Zertifikat verschlüsseln

Ist die Webseite noch nicht verschlüsselt, sollte das zwingend nachgeholt werden! Ist die Webseite bereits verschlüsselt, kann dieser Punkt übersprungen werden. Ein Zertifikat gibt es beim Hosting Provider. In vielen Fällen sogar kostenlose Versionen wie zum Beispiel das Let’s Encrypt Zertifikat. Beim Provider einfach das Zertifikat mit Ihrer Domain verknüpfen und auch eine 301 Zwangsweiterleitung von http:// zu https:// anlegen. Die meisten Web Hoster haben Anleitungen hierzu.

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Umschreiben aller internen http Links

Wichtig! Mit einem Zertifikat ist es noch nicht getan. Alle Links der gesamten WordPress Installation, Theme, Childtheme, Plugins, Bilder und alle Link Angaben in der Datenbank müssen von http:// zu https:// umgeschrieben werden. Das geht indem diese zum Beispiel mit phpMyAdmin in der MYSQL Datenbank umgeschrieben werden oder auch mit Plugins. Ist das erledigt, erscheint die Webseite nun per https://. Beim Aufruf melden Browser das diese Webseite sicher ist. Ist die Webseite bereits verschlüsselt kann auch diesen Punkt übersprungen werden.

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Wordpress Version

Die WordPress Version darf auf keinem Fall älter als die Version 4.9.6 sein. Ich kenne Webseiten Betreiber die noch mit uralten Versionen ihre Webseite seit Jahren online haben. Mit der Version 4.9.6 hat WordPress auf die DSGVO reagiert und hierzu einiges angepasst. Ein Update ist zwingend notwendig! Hierzu empfiehlt WordPress eine Datenbank Sicherung zu erstellen.

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Prüfung und Update des Theme

Viele Theme Entwickler haben bereits auf die DSGVO reagiert. Dies gilt besonders für kostenpflichtige Premium Versionen von namhaften Entwicklern, die laufend Updates bereithalten. Ist es ein Theme das nicht weiterentwickelt wird und nicht Datenschutz konform ist, kommt man nicht drumherum hier Hand anzulegen und evtl. das Theme zu wechseln. Ein Grund warum ich schon seit über 10 Jahren nur Themes von Premium Entwicklern nutze. Diese sind zwar teuer, aber es rechnet sich immer wieder und für meine Kunden ist ein Premium Theme immer im Preis inklusive.

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Prüfung und Update der Plugins

Prüfen Sie alle Plugins, die installiert sind. Ich habe schon WordPress Webseiten gesehen, die 10 oder mehr Plugins installiert haben. Hier sollten nur notwendige Plugins genutzt werden. Mit einem anständigen Premium Theme werden selten Plugins benötigt. Wenn DSGVO bedenkliche Plugins wirklich gebraucht werden, sollten diese gegen Plugins getauscht werden, die den Datenschutz einhalten. Im Netzt gibt es zwischenzeitlich Listen mit Plugins, die dem Datenschutz entsprechen. Beim Webdesign gilt schon immer „weniger ist mehr“. Tipp: Nutzt man ein Plugin das automatisch E-Mails versendet, müssen auch die Mail Inhalte auf den Prüfstand, da auch hierbei strenge Regeln in der DSGVO existieren.

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Erweiterte Prüfung

Sind WordPress Version, das Theme und alle Plugins geprüft und aktuell, geht es weiter mit einer nochmaligen Prüfung nach Tracking Cookies, IP Adressen oder Personenbezogene Daten, die von einem selbst oder Drittanbieter gesammelt werden. Achtung: Oft weis der Webseiten Betreiber nicht, dass solche Daten versendet werden. Deshalb ist es wichtig alle Plugins, Themes und auch Dinge wie Schriftarten, Karten oder YouTube Videos sowie Verknüpfungen zu soziale Netzwerken und Analysetools zu prüfen. Je nach Webseite muss natürlich mehr oder auch weniger geprüft werden. Eine Prüfung kann zum Beispiel mit den Google oder Firefox Browsern, Entwicklertools, Browser Erweiterungen oder Web Portalen, die das anbieten, durchgeführt werden. Es kann nie genug geprüft werden, denn wer weiß schon, was mancher Entwickler im Code tatsächlich einbaut.

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Google Fonts Verbindung aufheben

Die Verbindungen zu Google Fonts sollten entfernt werden, da diese personenbezogene Daten an Google senden. WordPress Webseiten und besonders Theme und Plugin Entwickler meinten es vor der DSGVO eigentlich gut. Sie sind den Wünschen Ihrer Kunden nachgegangen Google Fonts in Themes und Plugins einzubinden, damit eine sehr große Auswahl an Schriftarten zum Design der Webseite zur Verfügung steht. Hier ist es wichtig diese Funktion mit Code in der funktions.php oder Plugins abzuschalten. Die Schriften können danach direkt bei Google herunterladen, in das passende Format umgewandelt, auf dem eigenen Server in Deutschland installiert und per CSS in die Webseiten eingebunden werden. Natürlich müssen dann die Schriftarten auf Ihrem Server den Texten auf Ihrer Webseite neu zuordnen werden.

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Google Maps Karte und API

Google Maps Karte – brauchen Sie diese wirklich unbedingt? Auch die Google Karte sendet personenbezogene Daten an Google. Das entspricht nicht der neuen DSGVO. Es kann zwar in die Datenschutzerklärung geschrieben werden, aber damit ist es wahrscheinlich nicht getan, weil das Einverständnis der Webseiten Besucher benötigt wird. Wenn es auch ohne Karte geht, sollte diese entfernt werden. Evtl. wäre auch ein Link zum Google Maps Firmeneintrag ausreichend. Hier habe ich schon sehr gute alternative Lösungen für meine Kunden ermöglicht, die sogar in der mobilen Version besser sind, als eine Karte direkt auf der Webseite.

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Videos auf Webseite

Sind Videos in der Webseite eingebunden, müssen auch diese neu angepasst werden, weil auch hier Daten an Drittanbieter gesendet werden. Dies gilt natürlich nicht, wenn Sie Videos auf dem eigenen Server liegen haben. Für YouTube Videos zum Beispiel hat Google sehr schnell reagiert und bietet einen neuen Einbettungsscode ohne Verwendung von Cookies an. 

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Auswertungstools

Auswertungstool wie zum Beispiel Google Analytics, Matomo (Piwik). Besonders bei kleinen Webseiten frage ich mich ob sowas überhaupt benötigt wird. Bei Shops, großen Blogs und Portalen kann ich es ja verstehen, da die Webseite plus Unterseiten ständig neu kundengerecht angepasst werden sollen. Dafür werden laufend Informationen über das Nutzerverhalten der Besucher  benötigt um einzelne Seiten zu optimieren. Für Auswertungstools gibt es sehr strenge Regeln und hohe rechtliche Anforderungen, die hier in Kurzform nicht erläutert werden können. In jedem Fall sollte man das Einverständnis jedes Webseiten Besuchers einholen. Ich selbst will hier nur grob Informieren, dass solche Tools nicht so einfach angewendet werden dürfen und dass zwingend und schnell gehandelt werden muss.

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Soziale Verbindungen/Plugins

Werden soziale Plugins von zum Beispiel Facebook genutzt (Facebook Like Button, Facebook Stream etc.) gibt es nicht viel zu sagen, diese sind schon seit 2016 (Urteil vom Landgericht Düsseldorf) Abmahnfähig da solche Erweiterungen/Plugins die Daten Ihrer Webseitenbesucher gesammelt haben. Solche Plugins auf jedem Fall entfernen und nach anderen Lösungen suchen. Es gibt zum Beispiel Möglichkeiten diese über Drittanbieter Plugins die den Datenschutz besser beachten, einzubinden. Ich selbst bin der Meinung das man als Firmenwebseite so etwas nicht wirklich braucht. Ein Link zur Facebook Seite reicht eigentlich auch.

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Kontaktformular anpassen.

Mit einem Kontaktformular werden immer Personen bezogene Daten abgefragt. Jedoch sollten sollten nur Daten Abgefragt werden, die wirklich und begründbar benötigt werden. Name und E-Mail reicht bei kleinen Webseiten schon aus, um einem Anfragenden antworten zu können. Die Rechtsanwälte von eRecht24 empfehlen eine Checkbox mit Einverständnis einzubauen. Als Agentur Partner werde ich in jedem Fall bei meinen Kunden dieser Empfehlung nachgehen und habe dies auch schon auf vielen Seiten inkl. meiner umgesetzt.

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Wordpress Blog

Nutzen Sie die Blogfunktion von WordPress? Wenn Sie den Blog nicht nutzen, müssen Sie im Normalfall auch nichts anpassen. Nutzen sie den Blog mit Kommentarfunktion und Avataren, sieht es schon ganz anders aus. Hier ist noch viel unklar, aber sich nicht zu informieren, was getan werden muss, um nach der DSGVO bloggen zu können, ist in jedem Fall der falsche Weg. Hier detailliert zu schreiben was alles beachtet muss, würde auch diesen Beitrag sprengen. Wie oben bereits geschrieben, handelt es sich hierbei nur um eine Handlungshilfe.

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Wordpress von alten Personen bezogenen Daten bereinigen

Haben Sie bereits aus welchem Grund auch immer Daten von Personen oder IP Adressen gespeichert, sollte Ihre WordPress Installation inkl. Datenbank davon bereinigt werden. Das Sammeln von Daten ist nun nicht mehr so einfach ohne Grund möglich. Suchen Sie überall nach Daten, die Sie nicht mehr benötigen oder begründen können. Die Gründe sind durch die DSGVO vorgegeben, ihre eigenen Gründe müssen sich mit dieser decken. Das Sammeln von Daten kann durch ein Formular, Plugins, Drittanbieter wie Newsletter oder durch den WordPress Blog und viele Gründe mehr geschehen sein. Generell werden die personenbezogenen Daten auch in der Datenbank gespeichert. WordPress ist ein Datenbank orientiertes CMS System. Die Datenbank zu bereinigen ist für Laien nicht so einfach, wie es sich anhört. Schnell hat man Fehler gemacht.

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Weitere Prüfung

Nochmals prüfen auf Cookies, Tracker und versenden von Daten an Dritte. Ist alles erledigt müsste die Webseite nun frei von unbekannten Cookies und Trackern sein. Werden Cookies und Tracker bewusst eingesetzt, sollte natürlich alles getan werden, um die DSGVO einzuhalten. Wichtig ist erstmal zu wissen, was im Hintergrund personenbezogene Daten schnüffelt und wo diese Daten hingehen. Das sollte aber nun unter Kontrolle sein. Nun sollte Sie so langsam Bescheid wissen, was in die Datenschutzerklärung rein muss und welche Zustimmung vom Webseiten Besucher eingeholt werden muss. Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen Texte, Bilder und Videos nochmals auf den Prüfstand zu stellen. Sind diese nicht datenschutzkonform, verletzen Urheberrechte oder gar Persönlichkeitsrechte? Die DSGVO gilt auch hier.

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LogFiles - ADV Vertrag mit Provider

Ihre Webseite wird bei Ihrem Provider, mit dem Sie einen Webhosting Vertrag abgeschlossen, haben gehostet. Auch Ihr Provider verarbeitet Daten wie Kundendaten, Logfiles, IP Adressen usw. Sie müssen mit Ihrem Provider einen ADV Vertrag (Auftragsdatenverarbeitungsvertrag) abschließen. Namhafte Provider haben Ihre Kunden bereits angeschrieben und sorgen dafür das Sie im Vertragsmenü online den Vertrag schließen können. Bei den meisten Providern können Sie auch Einstellungen vornehmen, um die Logfiles teilweise oder ganz zu anonymisieren. Ich selbst bin mit dem Webhosting Unternehmen, um mal etwas Werbung zu machen, ALL-INKL.COM  mehr wie zufrieden. Auch bei kleinen Paketen laufen Webseiten sehr schnell, alles funktioniert reibungslos und All Inkl. regiert immer schnell. Der Link zu All-Inkl.com ist Werbung und muss als Werbung gekennzeichnet werden, da es Werbung für All-Inkl.com und ein Partner Link ist. Auf was alles geachtet werden muss…

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Datenschutzerklärung und Impressum

Nachdem nun geprüft, gelöscht, geändert und angepasst wurde, sollte Sie etwas besser Bescheid wissen was die Webseite macht und welche personenbezogene Daten gespeichert und verwendet werden. Einen Dritten der Daten sammelt ,ohne dass Sie davon wissen, sollte es nicht mehr geben. Jetzt erst ist es möglich eine Datenschutzerklärung passend zur Webseite zu erstellen und einzubauen. Dies ist auch der Zeitpunkt nochmals das Impressum auf Richtigkeit zu prüfen. Auch da hat sich so manches geändert.
Sollten Sie Hilfe benötigen dies alles technisch umzusetzen, können Sie mich gerne anschreiben oder anrufen. Als Agentur Partner von eRecht24 kann ich Ihnen bestimmt weiterhelfen. Ich erhalte bei eRecht24 rechtliche Informationen, bilde mich immer weiter und erhalte auch Muster Datenschutzerklärungen sowie das Impressum für jede Unternehmensform die ich für meine Kunden einsetze.

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Webseite erneut sichern

Nochmalige Sicherung der Webseite inklusive der MySQL Datenbank. Ist alles erledigt sollten Sie sich die Webseite nochmals in der neuen Version sichern, denn mit der alten Version können Sie nichts mehr anfangen. Diese diente nur zur Sicherung, falls etwas schief gegangen wäre. Sichern sollte man die Datenbank und auch die gesamten Dateien auf dem Server. Von einem professionellen Designer erhalten Sie in der Regel immer eine Sicherung nachdem viel verändert wurde, das gehört zu jedem guten Service. Bei mir zum Beispiel ist eine Sicherung immer inklusive.

Hinweis: Meine Auflistung betrifft nur Webseiten ohne viel Extras, besondere Funktionen, Rückrufmöglichkeit, Terminkalender, Newsletterversand, Daten Abfragen, ungeprüfte Texte, ungeprüfte Bilder und Grafiken, Shops und vieles mehr. Also einfache Webseiten mit Kontaktformular und mehr nicht. Text Inhalte in Newsletter oder Mail-Verkehr allein haben schon strenge rechtliche Anforderungen. Ohne Prüfung einer Webseite kann keiner sagen, was genau anzupassen ist. Mir ging es hier im Beitrag nur darum, aufzuzeigen, dass es mit dem Austausch einer universellen Datenschutzerklärung noch lange nicht getan ist. Wer hier spart hat mit Sicherheit über kurz oder lang am falschen Eck gespart. Auch brauchen Sie sich nicht verrückt machen lassen. Es gibt sogar Webseiten Betreiber, die aus Panik wegen der DSGVO, entweder aus Unwissenheit, falschen Informationen oder um Kosten zu sparen, die Webseite vom Netz genommen haben. Wird zu diesen Themen der Kontakt zu einer Fachkraft aufgesucht, ist eigentlich alles halb so wild. Klar kosten Fachkräfte Geld. Keine Firma kann es sich leisten umsonst zu arbeiten, vor allem wenn Sie sich mit großem Aufwand und hohen Kosten für Ihre Kunden weiterbilden.

Um meinen Service immer weiter zu verbessern bin ich zwischenzeitlich als Freiberufler Agentur Partner von eRecht24 Rechtsanwalt Sören Siebert.

Als Designer und Webdesigner darf ich zwar keine Rechtsberatung geben, kann Ihnen jedoch zu einer rechtssicheren Webseite verhelfen. Für technische Anpassungen und Hilfe zur Umstellung habe ich aktuell sehr günstige Konditionen da ich mich frühzeitig so gut es ging auf das Thema vorbereitet  und schon einige Kundenseiten angepasst habe.

Schreiben Sie mir hierzu einfach eine Mail an web@joerg.design oder rufen mich an (07191 970451). Gerne können Sie auch das Kontaktformular verwenden. (hier geht es zum Kontaktformular)

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Google Fonts Informationen und Anleitung

Google Fonts Informationen und Anleitung

Google Fonts kostenlose Schriften für Gestaltung - eine Anleitung von www.JOERG.DESIGN

Typografie – Google Fonts

Infos und Anleitung – Kostenlose Google Schriften

Nachtrag vom 25.05.2018 zum Beitrag

Der Beitrag ist von Februar 2018 – Es hat sich zwischenzeitlich einiges getan. Die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) ist am 25.05.2018 in Kraft getreten. Google Fonts dürfen auf Webseiten sofern Sie direkt von den Google Servern geladen werden nicht mehr ohne weiteres eingebunden werden. Es empfiehlt sich die benötigten Schriften auf eigene Server zu laden und in die Webseite einzubauen. Bitte informieren Sie sich trotz kostenloser Google Schriften über die Lizenz jeder verwendeten Schrift.

Einleitung: Ob Designer, Agentur, Privatperson, ein Firmen Mitarbeiter der die Firmenflyer selbst gestaltet oder auch Hobby Designer, man ist immer auf der Suche nach passenden und schönen Fonts. Schriften gibt es im Netz unzählig viele zum Download, die dann auch genutzt werden. Jedoch muss man vorsichtig sein, viele der Schriften lassen eine Kommerzielle Nutzung nicht zu, das Gleiche gilt für die Nutzung im Web. Das kann richtig teuer werden, die Nutzung von Schriften für einen Zweck, den die dazu gehörige Lizenz nicht abdeckt ist schlicht und einfach eine Straftat / Urheberrechtsverletzung.

Wer kostenlose Schriften nutzen möchte, sollte sich generell die Zeit nehmen die Lizenz zur Schrift zu lesen. Aus meiner Erfahrung als Designer weiß ich, dass sich bald jeder zweite der mit kostenlosen Schriften arbeitet strafbar macht und der größte Teil davon ohne es zu wissen. Dies gilt auch für viele Dienstleister, die im Auftrag für andere Designs erstellen. Generell darf man mit kostenlosen Schriften arbeiten sofern die Lizenz passt, es sollte immer geprüft werden was eine Lizenz zulässt. Jedoch ist es manchmal schwer heraus zu finden, welche Lizenz sich hinter einer Schrift verbirgt. Wenn man es nicht rausfindet, sollte man diese Schriftart einfach nicht in Betracht ziehen. In der Einleitung habe ich nun viel geschrieben aber nun kommen wir endlich zum Thema dieses Beitrages.

Google Fonts – Mich wundert es, dass Google Fonts einerseits Milliarden von Nutzern hat, aber auf der anderen Seite, besonders in Deutschland, vielen nicht bekannt sind. Google liefert mit Google Fonts aktuell 853 Schriftarten kostenlos für die Private und auch Kommerzielle Nutzung. Dabei spielt es keine Rolle ,ob die Schriftarten für Druck, Designarbeiten,  für das Web oder für die App Entwicklung verwendet werden. Google erlaubt es und bietet alle Schriften (es werden immer mehr) zum Download an. Ja und weiter noch, Google stellt sogar den Code zur Einbindung der Schriften in eine Webseite zur Verfügung. Ob man den Code so verwendet bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Da Google schon seit Jahren für einheitliche Design- und auch Webstandards mit verantwortlich ist wird auch das Projekt Google Fonts immer weiter nach vorne getrieben und weiter gepflegt. Hinter jeder Schriftart steckt ein professioneller Schriftendesigner, weshalb die Schriften auch sehr hochwertig sind. Ich selbst nutze Google Fonts in vielen Design Projekten aber nutze auch sehr viele Schriften die man teuer bezahlen muss. Rechnet man den Aufwand und die Kosten der Software die ein Schriftendesigner hat, bis so eine Schrift bereit für die Welt ist, bezahle ich sehr gerne dafür, wenn sie mir oder meinen Kunden gefällt. Denn auch die Designer genialer Schriften müssen Miete zahlen und von etwas leben.

Woher bekomme ich die Schriften von Google? Kann ich sie online testen bevor ich sie herunterlade? Wo finde ich die Lizenz?  Was darf ich damit machen? Hier die Antworten!

Haben Sie bereits genug erfahren, folgen Sie einfach dem Link. Der Link führt Sie zur Google Fonts Webseite. Dort können Sie auch ohne ein Google Konto zu besitzen die Schriften anschauen, downloaden oder den Code für Web generieren.

Wollen Sie mehr erfahren und alle oben genannte Fragen beantwortet haben, lesen Sie (in Kürze) weiter.

Kostenlose Google Schriften - Externer Link

Google Fonts – die Übersichtsseite


Sind Sie dem Link gefolgt, sieht die Seite so aus wie auf dem Screenshot im Notebook.

Das ist die Zentrale von Google Fonts. Sie können nach Schriften suchen, filtern. Ihren eigenen Mustertext einfügen die Größe in Pixel einstellen den Style auswählen und vieles mehr. Gefällt Ihnen eine Schrift können Sie diese zum Download sammeln (rotes Pluszeichen) oder die Detailseite der Schriftart anschauen. Dort finden Sie auch die zugehörige Nutzungslizenz. Das Gute daran, laden Sie eine Schrift herunter (zip Datei) ist immer die Lizenz als txt Datei enthalten. Besser geht es nicht! Toller Service und das alles kostenlos inklusive kommerzieller Nutzung.

Google Fonts Anleitung und Infos Zentrale Übersicht von JOERG DESIGN

Google Fonts Detailansicht


Wir befinden uns immernoch auf der Übersichtsseite. Eine Schrift beginnt immer mit dem Namen der Schrift, darunter finden Sie den Namen des Designers.

Bei den roten Einstellungen darunter können Sie alle Einstellungen vornehmen die die Schriftart anbietet. Sie können das ABC, Zahlen oder Ihren eigenen Text einfügen und anzeigen. Sie können die Schriftart normal anzeigen Fett oder Kursiv und auch die Größe in Pixel anzeigen lassen. So wissen Sie schon vor dem herunterladen wie Ihr Text in verschiedenen Variationen aussehen wird ohne die Übersichtsseite verlassen müssen.

Google Fonts Infos Details von JOERG DESIGN

Google Fonts Detailansicht Menü


Wir befinden uns immernoch auf der Übersichtsseite. Es gibt noch mehr Möglichkeiten.

Haben Sie Ihren Text rein geschrieben taucht ein Menü unter dem Text auf. Mit Klick auf  „Apply to all Fonts“ können Sie Ihren Text auf alle Schriftarten anwenden. Oben im Menü ist ein Farbeimer dort können Sie die Hintergrundfarbe wechseln. Rechts finden Sie Einstellmöglichkeiten um eine Vorauswahl an Schriftarten anzuzeigen. Z.B. Serifenlos oder mit Serifen. An den Reglern können Sie filtern z. B. Dicke oder dünne Schriftarten. Das ist eine richtig gute Sache. Mit Klick auf den Schriftnamen gelangen Sie zu einer Seite in der Sie alle  Infos für die  Schrift bekommen. Dort finden Sie auch den Link zur Lizenz.

Google Fonts Infos Details von JOERG DESIGN

Google Fonts herunterladen


Klicken Sie auf das rote Kreuz rechts vom Schriftnamen um diese zu sammeln.

Google geht davon aus das Sie mehrere Schriften herunterladen wollen. Deshalb erscheint unten ein dunkler Balken in dem alle Schriften die Sie herunterladen wollen, gesammelt werden. Das ist recht praktisch weil Sie nur einmal herunterladen müssen. Auch generiert Google einen Code zum einbinden aller gesammelten Schriften in eine Webseite. Das ist aber wieder ein Thema für sich. Klicken Sie auf den dunklen Balken wird dieser geöffnet, dort finden Sie rechts oben einen download Button. Den klicken Sie an und schon beginnt der Download der Schrift auf Ihren Rechner (Zip Datei).

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Wichtig! Sie dürfen die Schriften für sehr viel  Dinge verwenden, jedoch gibt es Regeln die Sie einhalten müssen. Deshalb lesen Sie generell bei allem was Sie tun die Lizenzen. Die passenden und auch weitere sehr praktische Links zu den kostenlosen Schriften „Google Fonts“  finden Sie nachfolgend.

Kostenlose Google Schriften - Externer Link

Antworten zur Lizenz - Externer Link

Lizenz Google Schriften - Externer Link

Anleitung - Wie erstelle ich ein Google Konto?

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Wie erstelle ich ein persönliches Google Konto?

Wie erstelle ich ein persönliches Google Konto?

Anleitung: Wo und wie erstelle ich ein persönliches Google Konto?

In diesem Artikel beschreibe ich in Kurzform wie Sie das Formular ausfüllen. Um ein Google Konto zu erstellen, besuchen sie bitte zuerst den Link.

Es gibt viele Gründe für ein Google Konto.

Einerseits zum Einrichten Ihres Android Handys, andererseits um zum Beispiel Google+, Google Drive oder einen der vielen anderen Google Dienste zu nutzen. Als Webseitenbetreiber können Sie damit Ihren Firmeneintrag verwalten, sich um die Darstellung auf Google Maps kümmern und auch die Inhaberschaft Ihrer Webseite bestätigen lassen.

Link zum erstellen eines Google Kontos

Google Konto erstellen.


Haben Sie auf den Button geklickt erscheint eine Anmeldeseite mit einem Formular. 

Der Link ist so eingestellt das die Seite in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet wird. So bleibt diese Seite offen und Sie können einfach hin und her navigieren.

Als nächstes beschreibe ich die Eingabefelder und den Ablauf bis zum Schluss.

Anleitung Google Konto erstellen Formular Seite
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1. Geben Sie Ihren Vor und Nachname ein z.B: John Doe

Nutzen Sie Ihren echten Namen und keinen fake oder erfundenen Namen.

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2. Geben Sie eine E-Mailadresse ein.

Sie können eine neue E-Mailadresse von Google erhalten (ihr.wunschname@gmail.com) oder auch eine vorhandene E-Mail Adresse verwenden. Egal wie Sie sich entscheiden, diese E-Mail Adresse ist später Ihr Nutzername den Sie für die Anmeldung benötigen.
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3. Erstellen Sie ein sicheres Passwort

Wählen Sie ein sicheres Passwort welches nicht leicht rausgefunden werden kann. Nutzen Sie später mehrere Google Dienste, sind diese alle mit dem Nutzername und diesem Passwort erreichbar. Im nächsten Feld bestätigen Sie dieses Passwort nocheinmal.
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4. Geben Sie Ihr Geburtsdatum ein

Geben Sie Ihr echtes Geburtsdatum ein, es ist nur für andere sichtbar, wenn Sie es wünschen. Diese Einstellung können sie auch später anpassen (z.B.: bei Google+ oder in den Sicherheitseinstellungen).
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5. Wählen Sie Ihr Geschlecht

Diese Eingabe ist freiwillig. Sie können Ihr Geschlecht wählen oder auch auswählen, dass Sie Ihr Geschlecht nicht angeben möchten. Ich persönlich finde es besser wenn bei Nachrichten Herr oder Frau voran gestellt ist.
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6. Geben Sie Ihre Handynummer ein (freiwillig)

Ob Sie Ihre Handynummer eingeben möchten bleibt Ihnen überlassen. Jedoch können Sie die Nummer zur Kontowiederherstellung oder auch zur sicheren Anmeldung nutzen. Meldet sich jemand an Ihrem Konto an, erhalten Sie über das Handy Bescheid, wenn Sie es wünschen.
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7. Geben Sie eine bestehende E-Mailadresse ein

Diese E-Mailadresse ist sehr wichtig und sollte eine Adresse sein die nichts mit Google zu tun hat. Sie benötigen Sie zum wiederherstellen des Kontos, wenn Sie das Passwort vergessen haben oder um Benachrichtigungen zu Ihrem Konto oder Diensten zu erhalten.
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8. Wählen Sie Ihr Land

Dies ist wichtig damit Sie auch alle Dienste in deutscher Sprache verwenden und auch einem Land zugeordnet werden können.
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9. Klicken Sie auf den Button „Nächster Schritt“

Sie haben es fast geschafft und sind nur noch wenige Schritte von Ihrem Google Konto entfernt.
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10. Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen

Als nächster Schritt sollten die Datenschutzerklärung lesen und den Nutzungsbedingungen von Google zustimmen. Wenn Sie das nicht wollen, klicken Sie auf „ABBRECHEN“ und wenn Sie das Google Konto wollen müssen Sie auf „ICH STIMME ZU“ klicken.
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Das war es dann auch schon (fast)

Nachdem Sie die Datenschutzbestimmungen gelesen und den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben, werden Sie auf eine sehr übersichtliche Willkommen-Seite weiter geleitet. Dies ist Ihre noch ziemlich leere Zentrale. Nun können Sie alle Google Dienste verwenden. Mehr dazu in einem anderen Beitrag. Parallel bekommen Sie von Google noch 2 Mails. Bei der ersten müssen Sie Ihre E-Mailadresse nochmals mit einem Klick auf den Link in der Mail zum Schutz vor Missbrauch bestätigen und die zweite ist eine allgemeine Info Mail die mit dem Text „Viel Spaß“ endet.
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Bild der Seite Datenschutz und Nutzungsbedingungen
Bild der Seite Datenschutz und Nutzungsbedingungen
Bild der Google Konto Willkommen Seite
Bild der Google Konto Willkommen Seite

Warum fragt Google nach bestimmten Informationen?

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Wie bekommt man einen Maps API Key?

Wie bekommt man einen Maps API Key?

Wie bekommt man einen Google Maps API Key?

NACHTRAG VOM 25.05.2018 ZUM BEITRAG

Der Beitrag ist vom Dezember 2016 – Es hat sich zwischenzeitlich einiges getan. Die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) ist am 25.05.2018 in Kraft getreten. Google passt aktuell das Portal und die Richtlinien an. Auch ist aufgrund der DSGVO das einbinden in eine Webseite nur noch unter strengen Bedingungen erlaubt.

Sie haben bereits eine Google Karte, die nicht die Google Richtlinien einhält? Oder wollt eine Google Karte in eine neue Webseite einbauen? Hierzu wird von Google eine WEB API (Programmierschnittstelle) benötigt.

Um diese Schnittstelle und Google Karten auf Webseiten nutzen zu können, wird zukünftig auch einen Google API Key (API Schlüssel) nötig sein. Dies gilt auch für Ihre alte Karte/Webseite! Wie der Key zu erhalten ist, erfahren Sie hier.

Seit dem 22. Juni 2016 dürfen auf Webseiten keine Google Maps Karten ohne einen API Schlüssel mehr eingebaut werden. Die Nachfrist für ältere bestehende Karten in Webseiten ist ebenfalls bereits abgelaufen. Also ist Handeln zwingend erforderlich, auch für dewerbliche Webseiten die bereits eine Karte haben.

Den Schlüssel wird benötigt, damit Google die Kartenaufrufe zählen und zuordnen kann. Aber keine Panik, trotzdem ist der Service von Google eigentlich noch fast kostenlos. Erst wenn man 25000 Kartenaufrufe innerhalb von 24 Stunden überschreitet, verlangt Google $0.50 USD pro 1000 Kartenaufrufe. 25000 Kartenaufrufe ist eine Menge, die mit normalen Webseiten eigentlich nie erreicht wird.

Bevor es losgeht noch eine Information! Hier wird nur aufzeigt wie der benötigte Key zu erhalten ist, mehr nicht. Für das Einhalten der Google Richtlinien zum Nutzen der Karte auf Webseiten ist natürlich jeder selbst verantwortlich und hat mit dieser Anleitung nichts zu tun. Anmerkung: Der Beitrag ist aus meinem Kreativraum Blog von 2016 und wird wenn notwendig überarbeitet.

Um einen API Key zu bekommen wird als Webseiten Betreiber ein Google Konto benötigt.

Haben Sie noch kein Google Konto können Sie es auf der Google Webseite erstellen. Eine kleine Anleitung mit Infos und den Link zum erstellen eines Google Kontos finden Sie rechts. Haben Sie bereits ein Konto können Sie diesen Schritt überspringen.

Um die nächsten Schritte nachmachen zu können sollten Sie bereits ein Google Konto haben und ein-geloggt sein. Loggen Sie sich ein.

Sie haben noch kein Google Konto?

Step 1


Wir holen uns den Key für die Google Maps JavaScript API. Um zu beginnen folgen Sie dem Link .

Sind Sie auf der Seite finden Sie auch damit zusammenhängende Informationen. Um den API Key zu bekommen klicken Sie auf der Webseite auf den Button „Schlüssel anfordern“ (Siehe Bild mit Pfeil).

Link Google Maps JavaScript API

Step 2


Haben Sie auf den Button geklickt erscheint (sofern Sie angemeldet sind) ein Fenster „Die Google Maps JavaScript API aktivieren „

Klicken Sie dort einfach auf weiter, um zum nächsten Schritt zu gelangen. Sind Sie nicht mit Ihrem Google Konto angemeldet, erscheint erst eine Login Seite zur Anmeldung.

Weiter geht’s in Step 3…

Step 3


Haben Sie alles so gemacht wird eine Seite generiert, die wie auf dem rechten Bild aussieht. Um den API Key zu bekommen wird erst ein Projekt erstellt.

Wählen Sie dort aus ob Sie weitere Informationen erhalten möchten und stimmen Sie den Nutzungs-bedingungen zu. Diese können Sie mit einem Klick auf den Link auch nachlesen (Empfohlen).

Der Button „Projekt erstellen“ kann so belassen werden. Das Projekt nennt sich dann „My Projekt“

Sind Sie mit allem einverstanden klicken Sie auf den blauen Button „Ich stimme zu – weiter“

Step 4


Nun wurde eine Projekt Seite erstellt (Google APIs My Projekt).

Dort könnt Siie den API Schlüssel umbenennen aber auch so lbeassen (API Schlüssel 1).

Bei Schlüsseleinschränkung kann gewählt werden, ob der Key allgemeine Gültigkeit hat oder z.B. nur für eine Webseite bestimmt ist. Auf dem Bild wird / ausgewählt, empfehlen würde ich aber den Key einzuschränken.

Zum Abschluss noch auf den Button „Erstellen“ klicken.

Weiter geht es mit Step 5…

Step 5


Hat alles soweit funktioniert, erscheint ein Fenster mit der Meldung „Schlüssel erstellt“.

Möchten Sie den Schlüssel einschränken, können Sie das hier nochmal erledigen, ist aber auch hinterher möglich (Empfohlen).

Fast geschafft.  Klicken Sie auf den Button „Schliessen“, dann geht es zu Ihrer neuen Projekt Seite (Google APIs  My Projekt).

Mehr im Step 6….

Step 6 – Geschafft!


Sie befinden sich jetzt im Google API Manager Dashboard.

Hier können Sie weitere Schlüssel erstellen, den Schlüssel bearbeiten, löschen und Projekte verwalten. Vergessen Sie nicht sich auszuloggen.

Den Schlüssel können SIe nun für Ihre Projekte verwenden. Unten steht ein Link, iüber den Sie auch später zu Ihrem API Manager gelangen. Sie kennen das mit der „wie war nochmal der Link?“ Sucherei, sicher auch.

Wichtig! Den Schlüssel nicht jedem weiter geben Deshalb nochmal, brauchen Sie den Schlüssel nur für eine Webseite, beschränken SIe ihn auf diese. Ihr Webdesigner benötigt den Schlüssel in jedem Fall. Dass es ein seriöser Webdesigner sein sollte, brauche ich ja mit Sicherheit nicht zu erwähnen. – Vertraut einfach nicht jedem.

Wollen Sie zukünftig schnell auf Ihre Projektwebseite gelangen, folgen Sie einfach diesem Link

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